Best Practice: Social Media in Unternehmen

Social Media dient inzwischen längst nicht mehr rein der privaten Kommunikation. Inzwischen sind Soziale Netzwerke eine wichtige gesellschaftliche Plattform für den Austausch und Dialog, wo unterschiedlichste Erfahrungen zusammenfließen und Meinungen gebildet werden. Auch über Produkte und Unternehmen.

Social Media bietet Raum, sich untereinander auszutauschen und Empfehlungen oder Ablehnung auszusprechen. Diesen Urteilen trauen potenzielle Kunden mehr als klassischer, offensichtlich interessengeleiteter Werbung. Doch mit der richtigen Strategie können sich Unternehmen genau das zunutze machen. Über Social Media erfahren Sie nicht nur, was im Netz über Sie geredet wird, sondern können Ihren Ruf auch aktiv beeinflussen und mitgestalten. Doch wie geht man dabei am besten vor?

Das zeigt Vexeo exemplarisch an zwei Best-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Branchen.

Krones AG – erfolgreiches Facebook-Marketing im B2B-Geschäft

Krones AG

Dass sich Social Media auch im B2B-Geschäft lohnt, zeigt das Beispiel der Krones AG. Mit gut 89.000 Fans zählt  deren Facebook-Auftritt zu den größeren B2B-Fanseiten im deutschsprachigen Raum. Und das, obwohl die Krones AG als Hersteller von Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen ein eher schwieriges Thema vertritt. Der Erfolg der Seite beweist jedoch, dass auch eine auf den ersten Blick trockene Thematik ansprechend vermittelbar ist.

  • Krones schafft das durch abwechslungsreiche Bilder und Videos und einen authentischen Blick hinter die Kulissen.
  • So können Nutzer die Mitarbeiter des Neutraublinger Unternehmens kennenlernen, sich über offene Stellenangebote informieren oder im Azubi-Blog erfahren, mit welchen Aufgaben sich Nachwuchskräfte während ihrer Ausbildung im Konzern beschäftigen.
  • So nutzt Krones Facebook vor allem für Recruiting und Branding und präsentiert sich als sympathischer Geschäftspartner.

DB: Wider den schlechten Ruf –  dialogorientierte Kundenkommunikation auf Google+

DB

Die Bahn ist eins der meistgescholtenen Unternehmen der Republik. das Schimpfen über Verspätungen oder ausgefallene Klimaanlagen gehört schon fast zum „guten Ton“. Während sich die meisten Unternehmen mit Imageproblemen am liebsten unsichtbar machen, geht die Bahn jedoch in die Offensive und bemüht sich mit verschiedenen Serviceangeboten um einen aktiven Kundendialog.

  • Auf Twitter betreibt der Konzern einen schnellen Kundenservice.
  • Facebook nutzt die DB neben dem Kundenservice auch für Werbung, schafft, z. B. durch Apps, auch einen Mehrwert für die Fans.
  • Auf Google+ steht mit der DB Bahn Community der Austausch im Zentrum.

Ein wesentliches Erfolgsgeheimnis ist dabei die gleichberechtigte Kommunikation auf Augenhöhe. Umgesetzt wird die u. a. dadurch, dass die Community-Manager mit Gesicht und Namen auftreten. So sticht die Bahn mit Authentizität und Persönlichkeit  aus der Masse heraus.

Das deutsche Google+ Profil der Bahn ging erst am 13.06.2013 an den Start und hat inzwischen über 11.000 Folger. Geholfen hat dabei auch das aktive Einkreisen fremder Personen.

Auch Vexeo rät, sich nicht alleine auf die Mitarbeiter zu beschränken. Die Bahn fand auf diesem Weg  wichtige Kommunikationspartner und konnte zugleich verstärkt auf ihre Google+ Aktivitäten aufmerksam machen.