Vexeo blickt zurück auf das vergangene Social Media-Jahr

Wie sahen die Social Media-Trends 2013 aus, welche Inhalte kamen besonders gut bei welcher Zielgruppe an und über welche Kanäle wurden die Nutzer am besten erreicht? Antworten auf diese und ähnliche Fragen liefern zahlreiche Studien, die den aktuellen Trends nachspüren und die relevantesten Informationen bündeln.

Damit Sie sich schnell einen zuverlässigen Überblick über „Ihr“ Thema verschaffen können, haben wir bei Vexeo im Folgenden einige interessante Studien aufgegriffen und kurz zusammengefasst:

Der Social Media-Atlas 2013

Der „Social Media-Atlas 2013“, wird jährlich – 2013 zum dritten Mal – vom Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) erhoben. Nur ein kleiner Umriss der aktuellen Ergebnisse zeigt: Social Media hat noch lange keinen Höhepunkt erreicht und steigt weiterhin an: Ungefähr drei Viertel der sogenannten „Onliner“ nutzen deutschlandweit Social Media-Angebote. Das bedeutet, im Vergleich zu 2012 ist dieser Wert um 5 Prozent gewachsen.

Neben der Nutzung der einzelnen Kanäle wurden folgende Werte untersucht:

  • Beeinflussung der Konsum- und Kaufabsichten der User durch veröffentlichte Inhalte.
  • Unterschiede des Surfverhaltens der Einwohner einzelner Bundesländer.
  • Erkenntnisse, wie die Deutschen einzelne Kanäle beruflich oder privat nutzen.
  • Betrachtung der Themen, über welche sich auf den Plattformen informiert wird.
  • Wahrnehmung der Aktivitäten von Unternehmen im Social Web wahrnehmen.

Für die bereits zum dritten Mal durchgeführte Studie wurden 3.426 Bundesbürger online-repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Bundesland befragt. Untersuchungszeitraum war der 19. August bis 8. September 2013.

BITKOM Studie „Nutzung sozialer Netzwerke in Deutschland”

Social Media RückblickFür ihre Studie zur Nutzung sozialer Netzwerke in Deutschland befragte die Bitkom Research GmbH 1.016 Internetnutzer ab 14 Jahren. Die repräsentative Umfrage zeigt eins ganz klar: „Der Markt für soziale Netzwerke bleibt in Bewegung“.

So stiegen die Nutzerzahlen im Vergleich zu 2011 erneut um 9 %. In der Generation 50-Plus waren 2013 demnach 55 % der Internetnutzer in sozialen Netzwerken aktiv, womit die Nutzerstruktur sozialer Netzwerke heute fast der Internetbevölkerung in Deutschland entspricht. Zudem konnten sich neben etablierten Netzwerken wie Facebook auch zahlreiche neue Plattformen am Markt behaupten.

Im Schnitt sind Internetnutzer in Deutschland in 2,5 sozialen Netzwerken angemeldet und in 1,4 aktiv. Die größte Nutzergruppe Sozialer Netzwerke bildet nach wie vor die Gruppe der 14-29-jährigen. Vorwiegend zum Zwecke der Kommunikation, Information, Organisation und Unterhaltung.

Die Datenschutzdiskussionen der vergangenen Jahre haben bei allen Nutzern zu einem stärkeren Bewusstsein für diese Thematik geführt. Im Zuge einer tieferen Auseinandersetzung damit ist nicht nur das Know-how der Nutzer gestiegen, sondern zahlreiche Anbieter haben auch konkrete Verbesserungen vorgenommen, so ein weiteres Fazit der Bitkom-Studie.

 

Social Trends Report der Tomorrow Focus Media

Mit der empirischen Studie „Social Trends Social Media“ von Oktober 2013 liefert Tomorrow Focus Media spannende Erkenntnisse zu Konsumverhalten, Mediennutzung, Kundenwünschen und -bedürfnisse im Social-Media-Kontext. Der Onlinevermarkter untersuchte die Einstellung sowie das Verhalten der Nutzer gegenüber Social Media und forschte aktuellen Trends nach.

Das erste überraschende Ergebnis:

  • Jeder Befragte war in mindestens einem Netzwerk aktiv.
  • Wobei Facebook mit einem Nutzeranteil von 83 % weiterhin an der Spitze steht.
  • 73 % der Facebook-Nutzer schauen dort mindestens 1x täglich vorbei.
  • Gefolgt wird Facebook in der Beliebtheit von YouTube, XING und Google+.
  • Dabei spielen auch Smartphone und Tablets eine zunehmende Rolle.

 

Gefragt wurde auch nach der persönlichen Meinung zu Werbeanzeigen und „Sponsored
Stories“. Fazit: Social Media Shopping ist ein aktueller Trend!

    • Dabei zeigte sich der Großteil (64.5 %) dieser Werbung gegenüber aufgeschlossen oder sogar positiv gestimmt.
    • 52,7 % konnten sich sogar vorstellen, aufgrund von Werbeanzeigen ein Produkt zu kaufen oder haben dies bereits getan.
    • Trotzdem bleibt der Informationsgehalt von Unternehmensseite für 70 % der Nutzer sehr wichtig, die sich davon primär Infos über Produkte/Dienstleistungen, Rabattangebote und direkten Kundendialog erwarten.

Ferner zeigt sich auch bei der Tomorrow-Focus-Media-Umfrage, dass Datenschutz für 95 % der Befragten ein wichtiges Thema ist.

Teradata eCircle Studie

Die Studie „The Data-Driven Marketing Survey 2013, Europe“ der Teradata Corporation bestätigt den Wandel hin zum digitalen Marketing und beleuchtet die Chancen und Herausforderungen dieser Entwicklung. Befragt wurden für die Studie über 1.100 Marketingexperten unterschiedlicher Branchen aus 19 Nationen.

Erfolgsentscheidend für ein erfolgreiches Multi-Channel-Marketing, wie es heutzutage immer üblicher wird, sind effektive Datenanalysen. Trotz dieser empirischen Tatsache investierte die Hälfte der Befragten weniger als fünf Prozent des Marketingbudgets in entsprechende Tools. Zwei Drittel der Marketeers beklagt einen Mangel an geeigneten Messinstrumenten. Sind diese vorhanden, steigert dies die Zufriedenheit mit den Ergebnissen um das Doppelte.

Kampagnen-Management-Systeme werden nur von 33 % der Marketingexperten genutzt, Marketing-Resource-Management-Tools von 17 % und beides lediglich von 10. Dieses Ergebnis basiert auf 550 Befragten, die sieben und mehr Kanäle betreuen.

Nur in den Branchen Telekommunikation/IT, Einzelhandel, Fertigung/FMCG, Finanzen und Services zeigt sich ein anderes Bild. Dort ist die Investitionsbereitschaft in Datenanalysesysteme und neue Technologien stark ausgeprägt. Die insgesamt geplante Erhöhung der Ausgaben für Online-Aktivitäten und die wichtigsten Investitionsbereiche zeigt untenstehende Grafik:
Lexiko Rückblick

Studie zur Entwicklung der sozialen Medien in Deutschland – TU Darmstadt

Wie entwickelt sich die Nutzung Sozialer Netzwerke in Deutschland? Aufschluss geben die Nutzerstatistiken für Facebook, Twitter und G+ der TU Darmstadt, die das Forscherteam kontinuierlich über den Zeitverlauf verfolgt und um aktuelle Befunde ergänzt.

Die Besonderheit ist, dass sich die Forscher bei der Datenerhebung nicht auf die Angaben der Konzerne selbst verlassen. Stattdessen basiert die Auswertung auf den Empfehlungen von Artikeln auf den 15 deutschen Top-Medienseiten wie bild.de, spiegel-online.de oder zeit.de. Ausschlaggebend für die Ermittlung der tatsächlichen aktiven Nutzerzahl ist also, von welchem Netzwerk die meisten Empfehlungen ausgehen. Im Report vom 11.01.2014 ließ sich so feststellen, dass Twitter an Reichweite verloren hat. Im Gegensatz dazu konnte Google+ seine Reichweite nahezu verdoppeln.
Insgesamt betrachtet kamen die meisten Empfehlungen jedoch von Facebook (84.8%), gefolgt von Twitter (12.4%), und Google+ (2,8%)

Insgesamt wurden für die Studie 2013 mehr als 464.000 Artikel in den Top-15-Medien und 39,5 Empfehlungen ausgewertet. Die Artikel der „Top 15“ generierten in Deutschland zusammen 33,5 Mio. Likes, 4,9 Mio. Tweets und 1,1 Mio. G+.